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Interview mit Prof. Dr. med. Epstein

-Vorsitzender der CPC - (Cancer Prevention Coalition, Koalition zur Krebsvorsorge)

Herr Prof. Dr. Epstein, es gibt viele skeptische Leute, die meinen, dass die Hinweise auf gesundheitliche Gefahren, die durch Inhaltsstoffe in Körperpflegeprodukten entstehen können, überdramatisiert werden. Was können Sie uns zu diesen Gefahren im Vergleich zum z.B. Tabakkonsum sagen?

Es ist interessant, Risiken, die durch Tabakkonsum und Risiken die durch die Verwendung von Kosmetik und Körperpflegeprodukten entstehen, miteinander zu vergleichen. Lassen Sie mich die Unterschiede dieser beiden Risiken einmal näher erläutern. In beiden Fällen kennen die regulierenden Institutionen und Behörden die Risiken, dass Tabakrauch eine große Anzahl von Karzinogenen enthält – also Stoffe, die Krebs erzeugen oder fördern können. Das gleiche Wissen um Risiken besteht aber auch bei Kosmetik und Körperpflegeprodukten. Auf einer Zigarettenschachtel ist ein klarer Warnhinweis enthalten. Auf den Packungen der Kosmetik- und Körperpflegeprodukte gibt es diese Hinweise aber nicht. Das heißt, dass die Gesamtheit der Bevölkerung einer Vielzahl von Karzinogenen ohne jede Warnung ausgesetzt ist.

In einer Hinsicht stellen kosmetische Produkte eine sogar noch größere Gefahr dar, als das Rauchen. Rauchen ist eine freiwillige Entscheidung. Die Benutzung von Kosmetik- und Körperpflegeprodukten unterliegt einer Unfreiwilligkeit. Jeder verwendet sie.

Ein anderer sehr wichtiger Punkt ist, dass der Konsum von Tabak meist im jugendlichen Alter beginnt. Die Benutzung von Körperpflegeprodukten beginnt gleich nach der Geburt. Wir haben heute eindeutige Beweise dafür, um zu zeigen, dass die Empfindlichkeit zur Aufnahme von Karzinogenen bei Säuglingen und Kleinkindern äußerst hoch ist –- im Vergleich zu Erwachsenen. Ein anderer interessanter Aspekt ist, dass es mehrere Karzinogene gibt, die in gleicher Weise sowohl in Tabak als auch in Körperpflegeprodukten enthalten sind.

Können Sie uns bitte die Gefahren noch etwas genauer erklären, wenn krebserregende Substanzen durch die Haut eindringen?

Die Haut – und das sage ich mit großem Nachdruck – die Haut ist in hohem Maße durchlässig für ein sehr breites Feld von Substanzen – einschließlich krebserregender Substanzen. Dieser Umstand wird durch die Tatsache gesteigert, dass die meisten Kosmetik- und Körperpflegeprodukte eine große Anzahl von Inhaltsstoffen enthalten, die die Absorption durch die Haut ermöglichen. Die Absorption durch die Haut kann sehr viel gefährlicher und sehr viel bedeutender sein, als die Absorption durch den Mund.

Das heißt, dass die Gefahren real sind. Warum sollte die Öffentlichkeit Notiz davon nehmen?

Wir stehen einer öffentlichen Gesundheitskrise gegenüber. Krebs-Raten sind zu epidemischen Verhältnissen eskaliert und sie werden weiter steigen, bis die Öffentlichkeit wach geworden ist um dafür zu sorgen, dass alles, was möglich ist, getan wird, um die vermeidbare Verwendung von Karzinogenen zu reduzieren. Und einzig der größte Bereich von Karzinogenen, den die Leute selbst reduzieren könnten, sind Kosmetik- und Körperpflegeprodukte. Die konventionellen Industrieprodukte sind buchstäblich ein Hexengebräu von nicht bekannt gegebenen, schädlichen Inhaltsstoffen und dem Risiko an Krebs zu erkranken.

Das klingt nach einer Revolution...

Wir befinden uns tatsächlich mitten in einer Gesundheitsrevolution. Etwas, das ich „Schadenskontrolle“ nenne – vor allem in den Bereichen Übergewicht, Diagnose und Behandlung. Beispielsweise ist die Mehrzahl der Krebsbehandlungen durch eine Chemotherapie, in Bezug auf eine verbesserte Überlebenschance von Patienten völlig nutzlos. Was wir tun müssen, ist, uns auf Krankheits- und Krebsverhütung zu konzentrieren. Schon in der Vergangenheit wäre die Zeit reif dafür gewesen. Als Alarmsignal sollten wir begreifen, dass wir nicht in einer gesunden Gesellschaft leben. Wir sind eine kranke Gesellschaft und wir werden jeden Tag immer mehr krank aufgrund der leichtsinnigen Politik der globalen petrochemischen Industrien, deren Interessen so ungeheuer groß ist und deren Einfluss auf die Regierungen als auch auf regulierende Organe und Institutionen so mächtig ist, dass die gesundheitlichen Risiken, verursacht durch deren Produkte, der Öffentlichkeit nicht bekannt gegeben wird, nicht bekannt gegeben wurde und auch nicht bekannt gegeben werden wird. Die einzige Chance, die wir haben, um die Entwicklung dieser beunruhigenden Epidemie zu stoppen ist, den Konsumenten das demokratische Recht auf Wissen zu bieten, alles über die vermeidbaren Gefahren in den konventionellen Produkten zu erfahren. Dann könnte jeder selbst frei darüber entscheiden, solche leichtsinnigen konventionellen Industrien zu boykottieren und sichere, alternative Produkte zu kaufen.

Als Sie Neways kennen gelernt haben, waren Sie zunächst selbst etwas skeptisch. Was
brachte Sie dazu, Ihre Meinung über dieses Unternehmen zu ändern?Was ist das Besondere bei Neways?

Zunächst will ich herausstellen: als ich 1995 das Buch „The Safe Shopper’s Bible“ geschrieben habe, was darauf basierte, dass wir über 4.000 konventionelle Produkte untersucht haben – wie z.B. Nahrungsmittel, Körperpflegeprodukte oder Haushaltsprodukte (dies indem ich sogar die Namen der Produkte und der Hersteller genannt habe und über die entsprechenden Inhaltsstoffe informiert habe) – ich hatte bis zu diesem Zeitpunkt noch nie etwas von der Vertriebsform Network-Marketing gehört. Ich wusste nicht einmal, dass MLM überhaupt existiert. Und daher hatte ich auch keine Referenz in dem Buch berücksichtigen können. Erst einige Jahre später, als das Buch bereits erschienen war, trat Neways an mich heran. Sie baten mich als Vorsitzenden des Krebsvorsorge -Koalition „CPC“ die Produkte zu prüfen und einige Empfehlungen auszusprechen. Und sie baten uns daran mitzuhelfen, die Sicherheit ihrer Produkte noch weiter zu verbessern. Ich wurde dann darüber informiert, dass Neways bereits mehrere wichtige Schritte in dieser Richtung unternommen hatte und ich wurde gefragt, ob ich bereit wäre, die gesamte Produktpalette von Neways zu untersuchen, um zu sehen, welche zusätzlichen Maßnahmen getroffen werden könnten, um Neways dabei zu unterstützen, die Sicherheit der Produkte weiter zu steigern. Und so kam es, dass ich in den letzten Jahren mit Neways eng zusammen gearbeitet habe und wir haben einige sehr, sehr bemerkenswerte Ergebnisse erzielt, einschließlich der Tatsache, dass einige Inhaltsstoffe entfernt werden konnten, die zwar allein kein Krebs-Risiko darstellen, aber die von Karzinogenen kontaminiert werden.
Beispielsweise gibt es eine große Familie von Inhaltsstoffen, die wir „Surfacants“ oder „Detergents“ nennen, die durch flüchtige, aber sehr starke Karzinogenen kontaminiert werden. Und solche Substanzen haben wir erfolgreich auslassen können. Die erfreuliche Zusammenarbeit mit Neways hatte zum Ziel, durch die Informationen, die wir durch sie erhalten haben – welche Inhaltsstoffe verwendet werden, die wir gemeinsam überprüft haben – den Verbrauchern eine Art Versicherung für sichere Produkte zu schaffen.


(Quelle: medicus-reha)